Glyndebourne!

Operngenuss im Bayreuth Südenglands

Der Landsitz der Familie Christie aus der Tudorzeit mit dem Glyndebourne Opera House von 1996 (Foto: C. Jenisch)

John Christie war ein Opernenthusiast. Schon in den 1920er Jahren veranstaltete er Konzerte, Liederabende und Opernminiaturen, damals noch im Orgelsaal seines Landsitzes. Dabei übernahm er nicht nur die Rolle des Gastgebers. Im Juni 1928 wirkte er auch als Beckmesser im 3. Akt der „Meistersinger“ mit. Durch seine Festspielbesuche in Salzburg und Bayreuth inspiriert, verwirklichte er sich 1934 einen Traum und gründete sein „privates Bayreuth“, also Opernfestspiele samt 311-Plätze-Opernhaus, das er sich neben seinem Landhaus errichten ließ. Eröffnet wurde das Glyndebourne Festival zwar nicht mit Wagner, aber es etablierte sich mit der „Hochzeit des Figaro“ eine bis heute gepflegte Mozart-Tradition. Mit Fritz Busch, Carl Ebert und Rudolf Bing standen ihm gleich zu Beginn drei Opernexperten zur Verfügung, die für Qualität bürgten.

Im Garten von Glyndebourne (Foto: C. Jenisch)

In dritter Generation von Gus Christie geführt, steht Glyndebourne auch heute für Oper auf höchstem internationalen Niveau. Davon konnten sich vom 13. bis 18. Juni die 24 mitgereisten Mitglieder des RWV Frankfurt überzeugen. Dank der hervorragenden Organisation durch Petra Kummrow (Carus Travel) erlebten sie Tage voller kultur-historischer, gartenbauarchitektonischer sowie eben musikalischer Höhepunkte und exklusiver Einblicke.

Die Zusammenfassung der faszinierenden Reise finden Sie hier