„tell him: he is the best!“

Johannes Martin Kränzle mit Rheingold-Preis des RWV Frankfurt geehrt

Am vergangenen Sonntag erhielt Johannes Martin Kränzle den Rheingold-Preis des Frankfurter Richard-Wagner-Verbandes, mit dem eine Ehrenmitgliedschaft im etwas anderen Fanclub verbunden ist. Im Portraitkonzert stand jedoch nicht nur der Bariton, sondern insbesondere der Komponist Kränzle im Mittelpunkt.

Auch für die geniale Verschmelzung seiner herausragenden, gesanglichen Qualitäten mit einer intensiven, wandlungsfähigen und wahrhaftigen Darstellung wurde Johannes Martin Kränzle am 17.02.19 geehrt. Foto: Christoph Jenisch – RWV Frankfurt

Die Laudatio hielt der Intendant der Oper Frankfurt, Bernd Loebe. Er überbrachte dem Preisträger auch Glückwünsche des gerade in der Mainmetropole weilenden Musikdirektors des Royal Opera House London, Sir Antonio Pappano: „tell him: he is the best!“.

Bernd Loebe, Intendant der Oper (des Jahres) Frankfurt, hielt die Laudatio auf sein ehemaliges Ensemble-Mitglied. Foto: Christoph Jenisch – RWV Frankfurt

In einer Erstaufführung trug Johannes Martin Kränzle die von ihm für Streichquartett bearbeiteten „Hollywood-Elegien“ von Hanns Eissler vor. Die Mezzosopranistin Lena Haselmann präsentierte seinen 2016 entstandenen Zyklus „Lieder um Liebe“, der ebenfalls auf Brecht-Texten basiert. Gemeinsam gab das Künstlerpaar zudem zwei Kränzle-Bearbeitungen der Brahms-Duette Vor der Tür und Es rauschet das Wasser. Alle Stücke wurden vom Malion-Quartett begleitet, das junge Musikerinnen aus Frankfurt und Stuttgart vereint. Eine Abrundung erfuhr das Konzertprogramm durch ein von Hannelore Schmid (Vorstand RWV Frankfurt) moderiertes Gespräch, das die vielfältigen Facetten der Künstlerpersönlichkeit Johannes Martin Kränzle beleuchtete.

Der Moment der Preisübergabe: Johannes Martin Kränzle mit Urkunde, Bernd Loebe, Hannelore Schmid und Dirk Jenders (von rechts nach links). Foto: Christoph Jenisch – RWV Frankfurt

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