nächstes Reiseziel: Venedig

28. November – 1. Dezember 2019
4-Tagereise zum Internationalen Richard Wagner-Kongress in Venedig
> Durchführung trotz aktueller Hochwasserlage sichergestellt

Foto: Christoph Jenisch

geplantes Programm: Konzerte im Teatro La Fenice, Wolfgang Wagner-Symposium und Ausstellung „Wagner in Venedig“ im Palazzo Vendramin, Don Carlo von G. Verdi mit anschließendem Venezianischen Dinner bei Kerzenschein im Teatro La Fenice, musikalische Messe in der Basilika San Marco, touristische Erkundungen in der Lagunenstadt (u.a. Dogenpalast, Peggy Guggenheim)
Kongressveranstalter: RWV-International und RWV Venedig
Reiseagentur: ars musica, Köln
Teilnehmerzahl des RWV Frankfurt: 30 Mitglieder

update vom 15.11.2019:
Wie ars musica mitteilt, sind weder die gebuchten Hotels noch die Veranstaltungen in Venedig bislang durch das Hochwasser beeinträchtigt. Die Wettervorhersagen für die nächsten 14 Tage sind sehr positiv, so dass nicht mit Störungen im Programmablauf gerechnet wird.

Musik & Wein in Hattenheim

Genussreiche Konzertmatinee der Uraufführungen

Unter der Erde: Kunst im Weinkeller der Georg Müller Stiftung! Foto: Christoph Jenisch

Es ist vergnüglich, August Wilhelmj am Familiensitz Reverenz zu erweisen: das ist ein stattliches Weingut im pittoresken Hattenheim am Rhein. Der Vater des berühmten Geigenvirtuosen hatte es in den 1850er Jahren erworben und zu einem der größten Güter des Rheingaus gemacht. Kaiser und Könige ließen sich von Wilhelmj beliefern. 1867 gewann man auf der Pariser Weltausstellung sogar die einzige Goldmedaille. Heute firmiert man als Georg Müller Stiftung und gehört zum Stadtgebiet von Eltville. In den alten Weinkellern wird – neben einigen Barrique-Fässern und einer „Schatzkammer“ mit besonderen Jahrgängen – zeitgenössische Kunst präsentiert. Im Gewölbe darüber ist ein Raum zum Feiern entstanden. Und das haben drei Dutzend Wagnerfreunde aus Frankfurt an diesem sonnigen Oktobersonntag ausgiebig getan.

Nach der Eröffnung mit einem Glas vorzüglichen Rheingau-Sekts folgte ein von Mareike Beckmann zusammengestelltes Konzertprogramm der ganz besonderen Art. Beckmann, deren Dissertation über August Wilhelmj als Band 2 der Frankfurter Wagner-Kontexte erschienen ist, hatte dazu Kompositionen des „Geigenkönigs“ ausgesucht, die in unserer Zeit noch nie öffentlich gespielt wurden. Vielleicht erklangen Sie im historischen Wilhelmj-Haus nebenan, gesungen von Augusts Mutter Charlotte mit Richard Wagner und Franz Liszt unter den Gästen?

Zu hören waren Vertonungen von Gedichten Heinrich Heines und des heute vergessenen Hermann von Dickmann zudem eine Paraphrase auf „Walters Preislied“ aus den „Meistersingern“ und eine „Siegfried“-Paraphrase für Violine und Klavier. Verlegt werden die Stücke schon lange nicht mehr. Die empfindlichen alten Noten aus dem Archiv durften nicht fotokopiert, sondern mussten abfotografiert werden. Die Interpretinnen, unsere früheren Stipendiatinnen Anna Stepanova am Klavier und Mezzosopranistin Vanessa Katz, meisterten die Hausforderung, mit den dunkelgrauen Blättern umzugehen, souverän. Auch Mareike Beckmann machte es sich nicht leicht. Sie hatte für ihren Part eine Violine von 1780 mit Darmsaiten mitgebracht. Solche Instrumente sind ohne Vibrato zu spielen, was bedeutet, dass die Töne sehr genau getroffen werden müssen. An einem von Wilhelmj bearbeiteten Air von Bach konnte Beckmann dies eindrucksvoll demonstrieren. Kaum jemand weiß zudem, dass das populäre Air in dieser Variation von August Wilhelmj stammt.

Natürlich standen auch Kompositionen von Richard Wagner auf dem Programm: „Der Engel“ und „Schmerzen“ aus den Wesendonck-Liedern. Immerhin war der „Stargeiger“ Wagners erster Kapellmeister in Bayreuth. Franz Liszt, ein weiterer wichtiger Förderer, kam ebenfalls zu Ehren. Seine „Rigoletto“-Paraphrase gab Anna Stepanova Gelegenheit, ihre Virtuosität solo am Klavier unter Beweis zu stellen und die Zuhörer zu Beifallsstürmen hinzureißen. Mit einem lang anhaltenden Schlussapplaus dankten die Frankfurter Wagner-Freunde den drei Künstlerinnen. Die hatten sich als Zugabe das Lieblingsstück von August Wilhelmj ausgesucht: das „Ave Maria“ von Franz Schubert.

Auf der Erde: Freude nach dem Konzert! Mareike Beckmann – Anna Stepanova – Vanessa Katz (v.l.n.r.); Foto: Christoph Jenisch

Bayreuther Farbenspiel

Mitreißender Festspiel-Bericht unserer Stipendiat*innen 2019

Es ist eine nicht nur schöne, sondern bei den Mitgliedern des RWV Frankfurt auch überaus beliebte Tradition, dass die nach Bayreuth entsandten Stipendiat*innen nach der Rückkehr über ihre Eindrücke vom Grünen Hügel berichten. So geschehen wieder im Jour Fixe am 25. September. Mit 45 Gästen blieb in unserem Stammlokal in der Frankfurter Altstadt kein Stuhl frei.

Die sechs anwesenden jungen Talente (die weiteren vier Mitstreiter*innen fehlten aufgrund diverser Engagement-Verpflichtungen entschuldigt) erzählten in erfrischender und mitreißend-sympathischer Weise, wie sie ihre Festspieltage erlebten. Es wurde viel gelacht, im Jour Fixe ebenso wie in Bayreuth. Dort begann der Spaß bereits mit dem ersten, dem „fränkischen Abend“. Ja, Bayreuther Nächte sind lang. Bis zum frühen Morgen saßen die 240 aus aller Welt angereisten Stipendiat*innen zusammen, lernten bzw. lachten sich kennen. Schnell wurde klar: die Theaterwelt ist klein. „Hallo, Du auch hier?“, war allgegenwärtig.

Ein persönliches Highlight jagte das andere: witzige und umwerfend eloquente Einführungsvorträge („tolles wertvolles Gesamtpaket“), kontroverse Diskussionen in den Pausen und nach den Vorstellungen („dieser wunderbare Austausch wird mir fehlen“) und natürlich die drei besuchten Aufführungen: Parsifal, Tristan und Isolde sowie der neue Tannhäuser. Einhelliges Lob gab es für den Chor, das Orchester, die (meisten) Sänger*innen und die einmalige Akustik im Festspielhaus. Die Inszenierungen hingegen hinterließen bei den jungen Leuten sehr unterschiedliche Eindrücke. Insbesondere die Mode, alles und jedes mit Video auszustatten, wurde kontrovers diskutiert (pro: „genialer Schachzug“ / „zwingend notwendig“ / „endlich gelungener Videoeinsatz“ und contra: „völlig falsch“ / „lenkte von Musik und Gesang ab“). Der Tannhäuser mit seiner erfrischend-komödiantischen Lesart wurde insgesamt als der beste Abend empfunden („es durfte gelacht werden“ – vor 20 Jahren noch ein Sakrileg während einer Aufführung). Dazu gehört, dass man sich anschließend auf Einladung der Frankfurter in der „Lohmühle“ mit dem Tenor Daniel Behle traf, der Einblicke in das Sängerbusiness und viele Tipps gab.

Ein zum Abschluß des Jour Fixe vorgetragenes Farbenspiel fasste die Begeisterung über das Erlebte zusammen:
grün = der Grüne Hügel
hellblau = die Decke des Festspielhauses / Himmel
rot = die Wunde des Amfortas / Blut
dunkelblau = Tristan und Isoldes Nacht der Liebe
gelb = das Kleid von Le Gateau Chocolat / Tannhäuser
der Regenbogen = Internationalität / Diversität der Stipendiat*innen

Am Ende stand ein großes DANKE an die Mitglieder des RWV Frankfurt.

Wo Kunst zur Tat wird

Stipendiat*innen 2019 beim Wagner-Happening in Bayreuth 

Unsere Stipendiat*innen am 17.8.19 vor dem Festspielhaus: Marlies Stahl, Julia Moorman, Lukas Rommelspacher, René Wilhelm, Sarah Mehnert, Ada Felicitas Lange, Yuri Jang, Leonie Herzog, Moe Mihara, Iglika Stoycheva, Vorstandsmitglied Rose Wießler (stehend v.l.n.r.) – vorne: Vorstandsmitglieder Dr. Sven Hartung und Dirk Jenders (v.l.n.r.) – Foto: RWV Frankfurt

Vom 14. bis 19. August besuchten unsere 10 Stipendiat*innen – gemeinsam mit weiteren 230 Stipendiat*innen aus aller Welt – die Bayreuther Festspiele. Auf dem Programm standen Parsifal, Tristan und Isolde sowie der neue Tannhäuser. Ergänzt wurden die Tage mit einem umfangreichen Rahmenprogramm der Richard-Wagner-Stipendienstiftung: einem fränkischen Abend am Anreisetag, dem prominent besetzten Begrüßungsempfang in der Walhall-Lounge mit anschl. Festspielhaus-Führung, Empfängen der Bayreuther OB Brigitte Merk-Erbe sowie des Direktors des RW-Museums Dr. Sven Friedrich, einer Stadtführung und der Möglichkeit zur passiven Teilnahme am Meisterkurs von Dame Gwyneth Jones im Saal von Haus Wahnfried.

Zum traditionellen Abendessen der RWV Frankfurt und Leipzig in der Lohmühle brachte der Frankfurter Vorsitzende Dirk Jenders einen Überraschungsgast aus dem Festspiel-Ensemble mit: Tenor Daniel Behle.

Überraschungsgast beim traditionellen „Lohmühlen“-Abend der RWV Frankfurt und Leipzig: Tenor Daniel Behle – hier mit dem Frankfurter Vorstandsmitglied Rose Wießler – Foto: RWV Frankfurt

Der überaus sympathische Sänger, der dem Ensemble der Oper Frankfurt von 2007 bis 2010 angehörte und dort immer wieder als Gast zu erleben ist, ließ die jungen Talente  an seiner Bühnen- und Berufserfahrung Anteil nehmen und beantwortete viele Fragen. Als Walther von der Vogelweide stand er kurz zuvor noch im Tannhäuser auf der Bühne des Festspielhauses, wo er auch den David in den Meistersingern verkörpert.

Im Jour Fixe am Mittwoch, 25. September, werden unsere Stipendiat*innen im Wirtshaus am Hühnermarkt allen interessierten Mitgliedern über ihr Festspielerlebnis berichten.

On Air in hr2 Kultur

Am 27. Juli widmete die Musikszene Hessen dem RWV FFM ein Portrait

Unmittelbar vor der Live-Sendung im hr2 Kultur-Studio: Moderatorin Christiane Hillebrand (vorne) und die Gesprächsgäste Dr. Sven Hartung, Hannelore Schmid und Dirk Jenders (v.l.n.r.) – Foto: RWV Frankfurt

In der Live-Sendung unterhielt sich Moderatorin Christiane Hillebrand fast eine Stunde lang mit den Vorstandsmitgliedern Dirk Jenders, Hannelore Schmid und Dr. Sven Hartung. Es ging um Idee, Programm und Nachwuchsförderung des etwas anderen Fanclubs und natürlich um Richard Wagner – passend zu den soeben eröffneten Bayreuther Festspielen.

Es zeigte sich einmal mehr, welche Strahlkraft hr2 Kultur für die Kulturlandschaft Hessens hat. Daher ist hr2 Kultur mit seinen Sendeformaten unbedingt zu erhalten.

Hier die Sendung zum Nachhören:

42:42 min (40 MB) – Die Veröffentlichung erfolgt dank der Genehmigung von Christiane Hillebrand (hr2 Kultur). Podcast-Bearbeitung: Sigrid Peffer (hr)
Die Musikeinspielungen sind aus urheberrechtlichen Gründen stark verkürzt.

Siegfried W. zum 150.

Stipendiat*innen 2019 bereiten RWV Frankfurt zum Doppeljubiläum ein Musikfest

Nach einem fulminanten Konzert am 4. Juni 2019 im Dr. Hoch’s Konservatorium halten unsere Stipendiat*innen endlich die begehrten Urkunden für das Bayreuth-Stipendium in ihren Händen – Foto: Christoph Jenisch

Das diesjährige Stipendiatenkonzert des RWV Frankfurt würdigte gleich zwei Jubiläen: 60 Jahre Bayreuth-Stipendienförderung des etwas anderen Fanclubs der Frankfurter Wagner-Freund*innen und der 150. Geburtstag von Siegfried Wagner.

In einem über zweistündigen Programm zündeten die jungen Talente aus dem Dr. Hoch’s Konservatorium, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie der Oper Frankfurt ein musikalisches Feuerwerk mit Werken von Bach, Humperdinck, Mendelssohn Bartholdy, Mozart, Saint-Saens, Schubert, Schumann, Strauss, Verdi, Vladigerov, Wieck-Schumann, Wolf und Richard Wagner. Ein Komponist stand im Mittelpunkt: Siegfried Wagner, dessen 150. Geburtstag die Musikwelt am 6. Juni feiert. In vier Beiträgen setzten sich die Künstler*innen im Alter von 23 bis 30 Jahren mit dem 1869 in Tribschen bei Luzern geborenen und 1930 in Bayreuth gestorbenen Komponisten auseinander. Als Zwanzigjähriger wurde der einzige Sohn Richard Wagners bei Engelbert Humperdinck in Mainz und Frankfurt ausgebildet.

Den Konzertbericht finden Sie > hier

August Wilhelmj – Der deutsche Paganini?

Neuerscheinung bei den Frankfurter Wagner-Kontexten

Am 13. Mai 2019 ist Band 2 der Frankfurter Wagner-Kontexte (FWK) erschienen. Der RWV Frankfurt setzt damit seine Buchreihe nur 10 Monate nach Herausgabe des Eröffnungsbandes mit einem fesselnden Thema fort.

Autorin Dr. Mareike Beckmann widmet ihre Dissertation dem im hessischen Usingen geborenen Violinisten August Wilhelmj (1845-1908). Er galt als einer der größten Geiger seiner Zeit. Richard Wagner ernannte ihn zum Konzertmeister der ersten Bayreuther Festspiele von 1876. Aber wie kam es dazu und welchen Einfluss hatte August Wilhelmj sowohl auf die Entwicklung des Violinspiels als auch auf den Kompositionsstil Wagners?

Diese Fragen werden in dem Buch August Wilhelmj – Der deutsche Paganini? beantwortet. Es ist ab sofort in der Print-Version für 48 € beim Tectum Verlag oder im Buchhandel verfügbar (256 Seiten / 17 x 24 cm / Hardcover) – für 37,99 € auch als E-Book.

Alle Infos zu unserer Reihe finden Sie auf dieser Homepage unter > Publikationen

Band 1 über den Komponisten Alexander Ritter (im Juli 2018 erschienen) und der hier vorgestellte neue Band 2 wurden übrigens in die Bestände der Forschungsbibliothek des Richard Wagner Museums – Haus Wahnfried in Bayreuth sowie in die Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs Marbach (DLA) aufgenommen.

Verena Lafferentz-Wagner verstorben

Der RWV Frankfurt trauert um sein Ehrenmitglied

Verena Lafferentz-Wagner (1920 – 2019) – Foto: privat

Die letzte Enkelin von Richard und Cosima Wagner lebt nicht mehr. Nach einem erfüllten Leben starb unser Ehrenmitglied im gesegneten Alter von 98 Jahren am Nachmittag des Karfreitag (19. April) in Überlingen am Bodensee. Verena Lafferentz-Wagner, geboren 1920 in Bayreuth, war das jüngste von vier Kindern aus der Ehe von Siegfried und Winifred Wagner.

Den Nachruf des RWV Frankfurt lesen Sie > hier

Wir, die Frankfurter Richard Wagner-Freunde, haben unserer großartigen Freundin sehr viel zu danken und werden ihr stets ein ehrendes, herzliches Andenken bewahren.

Unser Stipendiatenkonzert am 4. Juni 2019, in dem auch Musik ihres Vaters Siegfried erklingen wird, werden wir der Verstorbenen widmen.
Zwei Tage nach diesem Konzert begeht die Musikwelt den 150. Geburtstag von Siegfried Wagner.

Thema gesucht – Goldschatz gehoben

August Wilhelmj – der deutsche Paganini?

Diese Frage, die die Musikwissenschaftlerin und Geigerin Mareike Beckmann mit dem Titel ihrer Doktorarbeit selbst aufwirft, hat sie im April-Jour Fixe des RWV Frankfurt eindeutig verneint. Gemeinsam sei den beiden lediglich die herausragende Bedeutung in ihrer Zeit, so Beckmann. Mit ihrer Dissertation, die in Kürze als Band 2 der Frankfurter Wagner-Kontexte im Tectum Verlag erscheint, bringt sie den aus Usingen stammenden Geigenvirtuosen August Wilhelmj wieder einem breiteren Publikum ins Gedächtnis. Ein Nachfahre der Familie hatte das Thema angeregt und ihr Doktorvater, Prof. Peter Ackermann an der HfMDK Frankfurt, die entscheidenden Weichen gestellt. Für die Autorin wurde das zur Gelegenheit, „einen Goldschatz auszugraben“, wie sie berichtet. August Wilhelmj entwickelte eine Technik, die Kantilene länger zu halten als bis dahin möglich. Seine neue Spieltechnik machte es erst möglich, große Hallen zu bespielen wie die Tonhalle Zürich, die Carnegie Hall oder die Royal Albert Hall, die damals gebaut wurden. Als Solist genoss Wilhelmj höhere Anerkennung als Joseph Joachim, der als sein heftigster Konkurrent galt. Richard Wagner konnte erst durch Wilhelmj seine unendlichen Melodien komponieren. Wagners Bewunderung für den auch komponierenden Geiger führte zu dessen Engagement als erster Konzertmeister der Bayreuther Ring-Uraufführung von 1876.

Dr. Mareike Beckmann – Publikationsstipendiatin 2019 im RWV Frankfurt (Foto: privat)

Mareike Beckmann will mit ihrer Arbeit Schnittstelle zwischen Musikwissenschaft und Praxis sein. Alte Interpretationspraktiken aufzudecken ist ihr ein besonders Anliegen. Inzwischen ist sie Mitarbeiterin beim Projekt „Wagner-Lesarten“, das unter Leitung von Kent Nagano den Ring des Nibelungen in historisch informierter Aufführungspraxis vorbereitet.

Das Buch „August Wilhelmj – der deutsche Paganini?“ erscheint am 13. Mai 2019 zum Preis von 48 € im Tectum Verlag (Frankfurter Wagner-Kontexte, Band 2, 256 Seiten, 17 x 24 cm, Hardcover, ISBN 978-3-8288-4162-8 / auch als E-Book für 37,99 € erhältlich).