Absage Januar-Jour Fixe

Veranstaltung am Donnerstag, 7. Januar 2021, um 18:30 Uhr im Wirtshaus am Hühnermarkt fällt aus

Aufgrund der von Bund und Ländern fortgesetzten Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung muss unser Januar-Jour Fixe mit Rechtsanwalt Ulrich Fischer (Der Nürnberger Prozess in den „Meistersingern“ – Eine kleine juristische Verhandlung) leider entfallen. Wir bedauern diese erneute Absage sehr.

Bitte bleiben Sie wohlauf!

Richard Wagner auf der Flucht

Ein Liederabend mit neudeutschen Raritäten

Ein Liederabend ohne Brahms, Schubert und Schumann, dafür mit heute kaum bekannten Komponisten wie Wilhelm Baumgartner, Theodor Kirchner, Alexander Ritter und Johann Carl Eschmann wurde für die Mitglieder und Gäste des RWV Frankfurt zum Abschlussevent des Jahres 2020. Musikalisch gestaltet wurde der ausgebuchte Abend im großen Saal des Dr. Hoch’s Konservatorium von der Mezzosopranistin Sylvia Rena Ziegler und Friederike Wiesner am Steinway-Flügel. Das mehrfach preisgekrönte LiedDuo begibt sich immer wieder auf die Suche nach zu Unrecht vergessenen Musikern und wurde in der Zentralbibliothek Zürich fündig. So entstand das Programm mit den „Neudeutschen“ und ihren Wegbereitern Franz Liszt und Richard Wagner.

Die Begegnungen des ehedem königlich-sächsischen Kapellmeisters, der 1849 zum steckbrieflich gesuchten „politisch gefährlichen Individuum“ geworden war, mit den Komponistenkollegen fanden vor allem im Exil in Zürich statt. Sein eigentliches Fluchtziel, Paris, hatte er damals wegen eines Choleraausbruchs wieder verlassen müssen. Während Richard Wagner für die neudeutsche Schule im Bereich Oper prägend wurde, hatte Franz Liszt primär großen Einfluss auf die Entwicklung der symphonischen Dichtung, aber auch in der Liedgestaltung.

Dr. Michael Hofmeister informiert über die „Neudeutschen“ – Foto: Christoph Jenisch

Das erläuterte in einem Kurzvortrag Dr. Michael Hofmeister, 1. Publikationsstipendiat des RWV Frankfurt von 2018. Er ist der Autor des gewichtigen Eröffnungsbandes der „Frankfurter Wagner-Kontexte“, der dem Wagner-Verehrer Alexander Ritter gewidmet ist. Wobei Hofmeister seine Ausführungen über „Die Neudeutschen und ihre Lieder“ übertitelte mit der Frage „Auf der Flucht vor Richard Wagner?“ Das war als Hinweis darauf zu verstehen, dass die Auseinandersetzung mit der neuen Musik die Tondichter vor besondere Herausforderungen stellte. Die Liedgestaltung, so Hofmeister, erwies sich dabei als geeignetes Übungsterrain.

Die vier in sich geschlossenen Liedblöcke des Abends starteten mit „Eine Frühlingsliebe“ von Wilhelm Baumgartner, gefolgt von Wagners „Wesendonck-Liedern“. Die Flora wurde mit Werken von Theodor Kirchner und dem mit besonderer Spannung erwarteten Alexander Ritter besungen; das Element Wasser mit Kompositionen von Franz Liszt und Johann Carl Eschmann.

ausdrucksstark: Mezzosopran Sylvia Rena Ziegler und Pianistin Friederike Wiesner – Foto: Christoph Jenisch

Sylvia Rena Ziegler (Stipendiatin des RWV Magdeburg) verstand es im höchst anspruchsvollen Programm traumwandlerisch, ihren Mezzosopran jeder Stimmung anzupassen und nuanciert einzusetzen. Sie ließ ihre Stimme ebenso „leise träumen“ wie dramatisch aufblühen; hervorragend auch ihre Textverständlichkeit. Man spürte sofort die Einheit des LiedDuos. Pianistin Friederike Wiesner, die an der HfMDK Frankfurt studierte, war mit ihrem ausgezeichneten Spiel keine Begleiterin, sondern in jedem Moment Partnerin auf Augenhöhe. Der Applaus des begeisterten Publikums wurde mit der Alexander Ritter-Zugabe „Nimm’s mit“ belohnt.

Die Veranstaltung wurde von hr2-kultur aufgezeichnet. Wer also nicht vor Ort dabei war, kann sich in „Musikland Hessen“ einen Eindruck von diesem etwas anderen Konzert verschaffen. Die Ausstrahlung ist in zwei Teilen geplant – am Samstag, 7. November, ab 17 Uhr mit Dr. Michael Hofmeister als Live-Studiogast von Moderatorin Christiane Hillebrand und am Samstag, 14. November, ebenfalls ab 17 Uhr mit Moderatorin Susanne Pütz.

Hören Sie die Konzertzugabe „Nimm’s mit“ (op. 16,2) von Alexander Ritter (1833-1896) > hier

Alle Liedtexte des Raritätenabends zum Mit- bzw. Nachlesen finden Sie > hier

„Merk‘ auf, greif‘ zu, halt’s fest, fang’s ein, nimm’s mit! “ – Foto: Christoph Jenisch

Auf ein Neues

Die Mitglieder des RWV Frankfurt stellen Weichen für die nächsten fünf Jahre

Die ursprünglich im Mai d.J. geplante Jahresmitgliederversammlung 2020 des RWV Frankfurt fand nun am 26. Oktober im Großen Saal des Dr. Hoch’s Konservatorium statt. 31 Mitglieder nahmen persönlich teil, weitere 23 Mitglieder übertrugen ihre Stimmrechte mittels Vollmachten.

Bei den Vorstandswahlen für die kommenden fünf Jahre sah das einstimmige Ergebnis so aus:
Dirk Jenders (Vorsitzender / Wiederwahl), Rose Wießler (stellvertretende Vorsitzende / Wiederwahl), Hannelore Schmid (Schriftführerin / Wiederwahl) / André Weißbach (beratender Vorstand und Schatzmeister / Neuwahl), Dr. Sven Hartung (beratender Vorstand / Wiederwahl).
Als unabhängige Rechnungsprüferin wurde Heike Lüters für fünf Jahre im Amt bestätigt.

oben (links nach rechts): Dirk Jenders / Rose Wießler / Hannelore Schmid // unten (links nach rechts): André Weißbach / Dr. Sven Hartung / Heike Lüters (Fotos: privat)

Der bisherige Schatzmeister Ulrich Heinz, der nicht mehr kandidierte, wurde herzlich für 10 Jahre Cent-genaue Kontenführung und Abschlusserstellung mit der kleinen Skulptur-Version „Wagners Hund Russ“ des Objektkünstlers Ottmar Hörl bedankt. Nun übergibt er die Finanzen an André Weißbach, der erstmals in den Vorstand gewählt wurde.

Das Leitungsteam freut sich – Corona zum Trotz – auf die Herausforderungen der nächsten Jahre und wird sich weiterhin für ein vielseitiges Programmangebot im etwas anderen Fanclub der Wagner-Freund*innen sowie für eine zeitgemäße Umsetzung des Förderauftrages mit Stipendien engagieren.

Mit einem 20-minütigen Konzertvortrag von Alfred Stenger über die Klaviermusik Richard Wagners (Tristan-Vorspiel zum 3. Aufzug, Ankunft bei den Schwarzen Schwänen und Albumblatt für Ernst Benedikt Kietz) klang die harmonische Versammlung stimmungsvoll aus.

Jacques O.: der verlorene Sohn

Frankfurter Wagner-Kontexte widmen sich Offenbachs Rheinnixen   

Am 4. Februar 1864 wurde Jacques Offenbachs Große romantische Oper Die Rheinnixen an der Wiener Hofoper uraufgeführt und verdrängte die geplante Premiere von Richard Wagners Tristan und Isolde, die nach nicht weniger als 77 Proben als „unaufführbar“ abgesagt wurde, vom Spielplan. Hier kreuzten sich die beruflichen Wege zweier Komponisten, die einander vermutlich nie persönlich begegnet sind und die man auf den ersten Blick durchaus als Antipoden sehen kann: Hier der glücklich verheiratete Erfinder der Operette, Parodist und eingebürgerte französische Jude mit Kölner Wurzeln, dort der unstete Schwärmer, Großmeister der schweren dramatischen Kost und deutsche Antisemit aus Leipzig.

Bei näherem Hinsehen erweisen sich solche holzschnittartigen Vergleiche nicht selten als zu grob. Offenbach und Wagner nahmen aber tatsächlich höchst unterschiedliche musikalische Standpunkte ein, verfolgten absolut divergierende ästhetische Konzepte und waren einander in profunder Abneigung verbunden. Immerhin und trotz aller wechselseitigen Schmähungen erteilte Richard Wagner zehn Monate vor seinem Tod dem Kollegen den Ritterschlag: „Offenbach hätte ein zweiter Mozart werden können.

Höchst unterschiedlich war bislang auch die Intensität der musikwissenschaftlichen Rezeption der beiden Komponisten. Während es für Wagner ganze Bibliotheken von Veröffentlichungen gibt, lag bei Offenbach der Schwerpunkt bislang, abgesehen von der wissenschaftlichen Durchdringung des Spätwerks Les Contes d’Hoffmann, bei biographischen Ansätzen und den Libretti.

Dr. Anatol Stefan Riemer – Publikationsstipendiat 2020 im RWV Frankfurt (Foto: privat)

Mit seiner Dissertation über Die Rheinnixen verkleinert Anatol Stefan Riemer die bestehende Forschungslücke und baut zudem eine Brücke zu Wagners Wiener Tristan-Flop. Er untersucht die Kompositionstechnik Offenbachs mit besonderem Blick auf die Themen Erinnerungsmotivik, Chorbehandlung, musikalische Rollendarstellung sowie Verhältnis von Parodie und Wahrhaftigkeit. Dessen Große romantische Oper verdient eine Renaissance – auch an großen Häusern – und würde den „verlorenen Sohn“ des Musiktheaters aus der Can-Can-Schublade holen.

Bevor Dr. Riemer an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt kam, studierte er Komposition / Elektronische Komposition, Musiktheorie und Musikwissenschaft an der Folkwang-Hochschule Essen. Schwerpunkte seiner Studien bilden Oper im 19. Jahrhundert, Symphonik sowie Musik des 20. Jahrhunderts. Sein kompositorisches Werk umfasst Solo-, Ensemble-, Orchester- und Chorstücke sowie zahlreiche Lieder.

Neuerscheinung Band 3 der Frankfurter Wagner-Kontexte – herausgegeben vom Richard-Wagner-Verband (RWV) Frankfurt im Tectum Verlag Baden-Baden:
Anatol Stefan Riemer
Die Rheinnixen contra Tristan und Isolde an der Wiener Hofoper
Studien zu Jacques Offenbachs Großer romantischer Oper aus dem Jahr 1864

Weitere Infos inkl. Link zum online-Shop des Verlages finden Sie > hier

Der RWV Frankfurt dotierte sein diesjähriges Publikationsstipendium mit 3.000 Euro und trägt damit die Druckkosten der Neuerscheinung.

Fröhliche Hessen überall

Begegnungen im etwas anderen Kultur-Sommer 2020

Wer meint, unsere kulturliebenden Mitglieder blieben diesen Sommer aufgrund der vielerorts abgesagten Festivals zu Hause, der irrt. Viele Städte, Institutionen, aber auch Privatleute legten sich mächtig ins Zeug, um Kultur auch in Corona-Zeiten möglich zu machen.

Unser Vorstandsmitglied Dr. Sven Hartung zog es mit seiner Frau Regine im August nahezu reflexhaft (oder trotzig?) nach Bayreuth. Die festspielfreie Festspielstadt bot mit Bayreuth Summertime 2020: Kultur. Genuss. Leben mehr als 100 Konzerte, Ausstellungen, Theater- und Literaturveranstaltungen. Die Überraschung und das „Hallo“ waren groß, als sie vor Ort weitere Mitglieder unseres etwas anderen Fanclubs trafen. Bayreuth ist also auch ohne Wagner auf dem Grünen Hügel ein Muss.

Hargesheim bei Bad Kreuznach entwickelte sich diesen Sommer ebenfalls zu einer Pilgerstätte für Wagner-Fans, nicht nur aus Frankfurt. Statt den Loge im neuen Bayreuther Ring zu geben, veranstaltete Tenor Stefan Vinke (unser Jour Fixe-Gast im Januar 2017) mit seiner Frau Sabine kurzerhand eigene Wagner-Festspiele bei sich zu Hause. Für unsere Vorständin Rose Wießler, Rechnungsprüferin Heike Lüters und zwei weitere Damen unseres Verbandes war dies ein Anlass, spontan einen Wochenend-Trip zum 1. Aufzug Walküre in den Vinke-Garten zu unternehmen. Auch hier „Großes Hallo“ der Mitglieder gleich mehrerer Wagner-Verbände. Es gibt im Vinke-Garten übrigens am 11. / 13. und 19. September noch Gelegenheit, das Sängerpaar nebst Gerhard Siegel (Mime) und Thomas Jesatko (Der Wanderer) im 1. Siegfried-Aufzug sowie in der Brünnhildenfelsen-Szene des 3. Aufzugs zu erleben.

Normalerweise sind Karten der Salzburger Festspiele kaum zu bekommen, besonders bei den Programmperlen mit Starbesetzung. Aber was ist in 2020 schon normal? So fügte es sich, dass für nahezu alle Festival-Vorstellungen des 100. Jubiläumsjahres noch Karten verfügbar waren. Diese Luxus-Situation nutzten auch unsere Mitglieder, wie Vorständin Hannelore Schmid, für einen Spontan-Trip an die Salzach. Schließlich war Frankfurt mit Tanja Ariane Baumgartner als Klytämnestra in Elektra und unser Ehrenmitglied Johannes Martin Kränzle als Don Alfonso in Cosi fan tutte überaus erfolgreich repräsentiert.

Dies waren nur wenige Schlaglichter auf überraschende, wie geplante Mitglieder-Begegnungen an den Stätten dieses sehr speziellen Kultur-Sommers. Es hat bestimmt noch weitere gegeben.

Roll Over Beethoven

Unser Programm im 2. Halbjahr und erste Ideen für 2021

Wenn wir erst Ende Oktober – dafür mit zwei Veranstaltungen innerhalb einer Woche – starten, verbinden wir damit die Hoffnung auf Durchführbarkeit.

Das Event im Advent mit Dresdner Stollen und Rheingau-Sekt wurde vergangenes Jahr durchaus vermisst. Am 28. November kredenzen wir wieder diese Köstlichkeiten und ehren gleichzeitig den Titan der Sinfonik, dem Wagner mit seiner Pilgerfahrt zu Beethoven ein sehr persönliches Denkmal gesetzt hat. Das ist unser literarisch-musikalisches Geschenk anlässlich Beethovens 250. Geburtstages.

Dem Jubilar und Schöpfer der Pastorale und des Fidelio werden wir im April 2021 bei unserer bereits gut gebuchten Mitgliederreise nach Wien gleich mehrmals begegnen: in der Secession, auf dem Zentralfriedhof und an seinem Heiligenstädter Wohnort. In der Donaumetropole bauen wir zudem eine Brücke zur Kunst des Jugendstils, die Gustav Klimt und sein Beethoven-Fries aufs Beste repräsentieren.

Alle Termine im RWV Frankfurt finden Sie stets aktuell > hier

Lasst Euch berühren

Unsere Bayreuth-Stipendiat*innen im etwas anderen Konzert

Wenn man kein Live-Konzert mit Publikum veranstalten kann, braucht es Ideen, eine Portion Mut und Freude am Mitmachen, um dennoch „etwas über die Bühne gehen zu lassen“ – oder wie hier: um online zu gehen.

Also fragten wir unsere 10 für 2020 nominierten Bayreuth-Stipendiat*innen, ob sie sich mit online-Visitenkarten auf unserer > Homepage und auf > Twitter vorstellen möchten. Neun von ihnen nahmen die Einladung an und so stand zwischen dem 16. und 24. Juni täglich ein junges Talent des Dr. Hoch’s Konservatorium, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie der Oper Frankfurt im Rampenlicht des World Wide Web.

Der Kreativität der Beiträge waren keine Grenzen gesetzt: vom hochprofessionellen Konzertmittschnitt aus Vor-Corona-Zeit oder dem Brief, der die Motivation der Bewerbung um ein Stipendium beschreibt, über eigens zu diesem Anlass im Übungsraum bzw. open air eingespielten Video bis hin zum Audio-Mittschnitt eines kompletten Lied- und Arienprogramms oder das Skype-Interview mit dem Papa, der selbst Bayreuth-Stipendiat gewesen ist – jede einzelne Visitenkarte war unterhaltsam, ja berührend.

Ein großes Dankeschön also an unsere jungen Talente, die sich in einer schwierigen Zeit voller – auch logistischer – Herausforderungen eindrucksvoll präsentierten.
Alle Beiträge der etwas anderen Konzertreihe im RWV Frankfurt finden Sie > hier

Kreative Zwangspause bis 30.9.

Seit dem 14. März d.J. konnte keine unserer Veranstaltungen stattfinden. Leider gilt das auch für alle bis einschließlich September 2020 geplanten Termine.

Schon lockt das Zauberschloss den Toren – aber er darf noch nicht rein. (Foto: Oper Frankfurt)

Wir bleiben planerisch kreativ und hoffen auf den Herbst. Bis dahin sind hiermit folgende Veranstaltungen abgesagt:

11. Mai 2020 / Jahresmitgliederversammlung mit Vorstandswahlen
> neuer Termin: 26. Oktober 2020, um 19:00 Uhr im Dr. Hoch’s Konservatorium

16. Juni 2020 / Öffentliches Stipendiatenkonzert 2020 in der HfMDK
> Das Konzert wird in den Juni 2021 verschoben. Die bereits nominierten Bayreuth-Stipendiat*innen stellen sich ab 16. Juni 2020 mit online-Visitenkarten auf unserer Homepage und via Twitter vor.

27. Juni 2020 / Tagesfahrt „Die Keltenwelt am Glauberg“
> Die Fahrt wird – ohne bereits einen neuen Termin zu kennen – verschoben.

19. – 24. August 2020 / alle Veranstaltungen im Rahmen der Bayreuther Festspiele

27. August – 1. September 2020 / Reise zum Edinburgh International Festival
> Wir planen die Festivalreise nach Schottland nunmehr für Ende August 2021.

23. – 27. September 2020 / Internationaler Richard-Wagner-Kongress in Bonn
> nächster Kongress: 14. – 17. Oktober 2021 in München

Im Juli d.J. stellen wir Ihnen unsere Terminvorschau für das 2. Halbjahr inklusive eines ersten Ausblicks auf 2021 vor.
Hier schon vorweg: Wir möchten am Montag, 26. Oktober, um 19 Uhr mit der nachgeholten Jahresmitgliederversammlung und am Freitag, 30. Oktober, um 19:30 Uhr mit dem Liederabend „Richard Wagner auf der Flucht“ starten – beides im Dr. Hoch’s Konservatorium.
Dies wird natürlich unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung stehen müssen. Informieren Sie sich am besten tagesaktuell in der Rubrik > Termine

Bleiben Sie bitte gesund und weiterhin umsichtig!

Frankfurter Kulturleben online

Das online-Angebot der Städtischen Bühnen, der HfMDK Frankfurt und des hr

Die Oper Frankfurt präsentiert unter dem Motto „Oper Frankfurt Zuhause“ Wohnzimmerkonzerte ihrer Ensemblesänger*innen, Opernklassiker im Stream, Talkrunden zu vergangenen und kommenden Produktionen, Konzerte ihrer Musiker*innen und vieles mehr.
Termine und Infos finden Sie unter www.oper-frankfurt.de/zuhause.

Die Frankfurter Theaterdoppelanlage im Jahr 1965 – zwei Jahre nach ihrer Fertigstellung (Foto: privat)

Das Schauspiel Frankfurt setzt seine Initiative „Quarantäne-Theater“ fort. Jeden Tag wird ein neues Video veröffentlicht, in dem ein Ensemble-Mitglied sein persönliches Lieblingsgedicht vorträgt. Die Videos finden Sie unter www.schauspielfrankfurt.de

Die Dresden Frankfurt Dance Company bietet ihrem Publikum an den kommenden Feiertags-Wochenenden Online-Showings an. Als erstes wird das Werk Unit in Reaction von Jacopo Godani gezeigt, das im Februar 2018 Premiere hatte. Das Video wird vom 30. April um 17.00 Uhr bis zum 3. Mai um 24:00 Uhr unter vimeo.com/jacopogodani  abrufbar sein. Weitere Werke folgen an den darauffolgenden Feiertagswochenenden, also Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam.

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt präsentiert von Montag bis Freitag immer um 18:30 Uhr eine halbstündige Live-Übertragung. Konzert, Lesung, Performance, Blick in den künstlerischen Alltag – zum Miterleben LIVE oder zum Nachhören und Nachsehen im play_archive.

Das hr-Sinfonieorchester präsentiert sich ebenfalls im Netz > Große Sinfonik im Video und > Stage@Seven: Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters und der hr-Bigband präsentieren sich von Montag bis Freitag jeweils um 19 Uhr live!

Begegnen Sie dabei auch ehemaligen Stipendiat*innen des RWV Frankfurt, u.a. Elizabeth Reiter und Anna Stepanova. Wir wünschen gute Unterhaltung!